Simulations-Software

Simulation des Verhaltens dynamischer Systeme

Mit Simulations-Software lässt sich das dynamische Verhalten eines Systems simulieren, indem man dieses als mathematisches Modell darstellt. Während der Simulation werden die einzelnen Zustände des Systems in jedem Simulationsschritt mithilfe von zeit- oder ereignisbasierten Solvern berechnet. Üblicherweise verfügt Simulations-Software über Visualisierungstools, etwa für die Anzeige von Daten, mit deren Hilfe sich die Simulation während ihrer Ausführung überwachen lässt.

Ingenieure und Wissenschaftler setzen Simulations-Software aus verschiedenen Gründen ein:

  • Oftmals ist es einfacher und günstiger mit einem Modell zu arbeiten, als einen Hardware-Prototypen zu bauen und zu testen.
  • In der frühen Entwicklungsphase, wenn noch keine Hardware für Tests zur Verfügung steht, kann man mit Simulations-Software Design-Spielräume erkunden und auf diese Weise früh im Entwicklungsprozess verschiedene Szenarien und Alternativ-Designs testen.
  • Sobald Hardware verfügbar wird, lässt sich diese an die Simulations-Software anbinden, und es kann getestet werden, wie gut die Software- und Hardware-Komponenten des Systems miteinander harmonieren.

Näheres zu Simulations-Software, die mit zeitbasierten Solvern arbeitet, finden Sie auf der Simulink-Produktseite. Zur Simulation mit ereignisbasierten Solvern siehe SimEvents. Die Modellierung und Simulation physikalischer Mehrdomänen-Systeme, etwa mechanischer, elektrischer oder hydraulischer Systeme, wird unter Simscape beschrieben. Für die Modellierung und Simulation biologischer Systeme wiederum gibt es SimBiology.



Siehe auch: Simulink, MATLAB