Flexible Systementwicklung mit Model-Based Design

Bereitstellung von softwarebasierten Systemen durch rasche und kontinuierliche Entwicklung mit Simulink

Unternehmen bewältigen die Herausforderungen sich schnell entwickelnder Marktanforderungen und eines zunehmend komplexeren Systemdesigns erfolgreich durch den Einsatz von Model-Based Design anstelle von herkömmlichen Wasserfallmethoden. Model-Based Design wendet flexible Prinzipien auf die Entwicklung von Systemen an, die sowohl physische Komponenten als auch Software beinhalten. Von Anforderungserfassung, Systemarchitektur und Komponentendesign bis hin zu Einsatz, Verifizierung, Test und Bereitstellung – Model-Based Design deckt den gesamten Entwicklungszyklus ab. Mithilfe von Mehrdomänen-Systemsimulationen können Designs schneller umgesetzt werden und ermöglichen eine einfache Interaktion mit Kunden, damit Sie schneller auf geänderte Anforderungen reagieren können. Dank automatischer Code-Generierung produzieren Sie eine funktionierende Software, die Sie sofort bereitstellen und auf einer Ziel-Hardware testen können.

Simulink® ist kompatibel mit Jenkins™, Jira, Git™, GitHub® und anderen flexiblen Entwicklungstools und ermöglicht Ihnen Folgendes:

  • Verwendung von Modellen anstelle von Dokumenten zur teamübergreifenden Zusammenarbeit und zur Kommunikation mit Kunden
  • Entwicklung funktionierender Systeme durch Simulationen schrittweise ausgebauter Modelle
  • Integration der Entwicklung in die kontinuierliche Integration, die Erstellung und die Tests von Prozessen
  • Skalierung von Entwicklungen dank einer Kombination von Desktop-, Vor-Ort- und Cloud- Ressourcen

Flexible Systementwicklung mit Model-Based Design konzentriert sich auf Simulation und Code-Generierung zur schrittweisen Bereitstellung von Design- und Testwerkzeugen, Studien und Bewertungen.

Verwendung von Simulink für die flexible Systementwicklung

Modelle treiben die Zusammenarbeit voran

Anders als dokumentenbasierte Workflows können Sie mit Model-Based Design Modelle zum Aufteilen Ihres Systemdesigns verwenden. Modell-Modularisierung ermöglicht domänenübergreifende und gleichzeitige Team-Entwicklung, Zusammenarbeit und Wiederverwendung. Bringen Sie interdisziplinäre Teams und deren Designs zusammen, indem Sie mit Simulink alle Komponenten in eine Simulation auf Systemebene integrieren, auch wenn die Komponenten mit unterschiedlichen Tools und verschiedenen Genauigkeitsgraden modelliert wurden. Erstellen und teilen Sie automatisch Dokumentation und Webansichten Ihres Simulink-Modells sowie Simulationen für Audit- und Prüfzwecke.


Frühe Bewertung der Design-Durchführbarkeit dank Simulation, kontinuierlicher Prüfung und Bewertung

Simulieren Sie Ihr System frühzeitig und wiederholt, bevor Sie es auf der Hardware bereitstellen, um die Durchführbarkeit des Designs zu gewährleisten. Erfahren Sie mehr über Einsatzideen und -szenarien und bewerten Sie diese, ohne Code schreiben zu müssen. Verifizieren Sie Ihr Design durch schrittweise Entwicklung, erkennen Sie versteckte Fehler und überprüfen Sie die Einhaltung von Sicherheitsstandards. Stellen Sie sicher, dass Ihr System die funktionellen Anforderungen erfüllt, indem Sie mit  Rapid Prototyping und Hardware-in-the-loop (HIL)- Simulationen durchführen.


Schnelle Reaktion auf Änderungen durch schrittweise Modellausarbeitung und automatische Code-Generierung

Reagieren Sie schnell auf geänderte Anforderungen dank automatischer Generierung von Produktionscode aus Modellen im Entwicklungsstadium. Nutzen Sie Projekte , um Ihre Arbeit zu organisieren und die Integration dank Versionsverwaltung und Konfigurationsmanagementtools zu ermöglichen. Weiterleiten von Änderungen an ein Repository wie Git zum automatischen Starten von Tests zur Codeeinhaltung, statische Codeanalyse und Integrationstests auf einem Jenkins-Server zur kontinuierlichen Integration (CI).


Einfachere Zusammenarbeit mit den Kunden mithilfe von gemeinsam zu nutzenden Modellen und Simulationen

Schließen Sie die Lücke zwischen Ihren Kundenanforderungen und der Umsetzung des Designs mit Simulink-Modellen als ausführbaren Spezifikationen. Validieren Sie Anforderungen mithilfe der Simulation eines Systemprototypen, erfahren Sie mehr über Szenarien und teilen Sie Modelle und Ergebnisse mit Kunden vor und während des Entwicklungszyklus.


Skalierung der Leistung und Produktivität auf Desktops, in Clustern und in der Cloud

Entwickeln Sie einen Prototyp auf dem Rechner und skalieren Sie ihn auf ein Computercluster, um die Vorteile von High-End-Hardware in Ihrem Unternehmen zu nutzen, ohne die MATLAB-® und Simulink-Rechnerumgebung verlassen zu müssen. Führen Sie für berechnungsintensive Aufgaben wie beispielsweise Monte-Carlo-Simulationen und Designoptimierung parallele Simulationen auf Ihrem Multicore-Rechner, Ihrem Computer-Cluster oder der Cloud aus.


„Wir haben unsere Entwicklungsproduktivität dank Model-Based Design um das Zehnfache erhöht. Durch Simulation und Code-Generierung können wir Änderungen schnell übernehmen und menschliches Versagen beim Code-Schreiben verhindern. Unsere Algorithmen funktionieren normalerweise gleich beim ersten Mal, sodass wir keine Zeit mit dem Debuggen des Codes verschwenden müssen.“

Dr. Robert Turner, ABB

„Durch den Einsatz der MathWorks-Tools mit ihren Code-Generierungs-Eigenschaften für Model-Based Design sind wir flexibler und können schneller auf künftige technische Software-Herausforderungen reagieren.“

Roger Tudor, Lotus Engineering