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mean

Durchschnitt oder Mittelwert eines Arrays

Beschreibung

M = mean(A) gibt den Mittelwert der Elemente von A entlang der ersten Array-Dimension zurück, deren Größe nicht 1 ist.

  • Wenn A ein Vektor ist, gibt mean(A) den Mittelwert der Elemente zurück.

  • Wenn A eine Matrix ist, gibt mean(A) einen Zeilenvektor zurück, der den Mittelwert jeder Spalte enthält.

  • Wenn A ein mehrdimensionales Array ist, erfolgt die Operation von mean(A) entlang der ersten Array-Dimension, deren Größe nicht 1 ist. Die Elemente werden dabei als Vektoren verarbeitet. Die Größe von M in dieser Dimension wird 1, während die Größen aller anderen Dimensionen den Wert in A beibehalten.

  • Wenn A eine Tabelle oder ein Timetable ist, gibt mean(A) eine einzeilige Tabelle zurück, die den Mittelwert jeder Variablen enthält. (seit R2023a)

Beispiel

M = mean(A,"all") gibt den Mittelwert aller Elemente von A zurück.

Beispiel

M = mean(A,dim) gibt den Mittelwert entlang der Dimension dim zurück. Wenn A beispielsweise eine Matrix ist, gibt mean(A,2) einen Spaltenvektor zurück, der den Mittelwert jeder Zeile enthält.

Beispiel

M = mean(A,vecdim) gibt den Mittelwert basierend auf den im Vektor vecdim angegebenen Dimensionen zurück. Wenn beispielsweise A eine Matrix ist, gibt mean(A,[1 2]) den Mittelwert aller Elemente in A zurück, da jedes Element einer Matrix in der Array-Schicht enthalten ist, die von den Dimensionen 1 und 2 definiert wird.

Beispiel

M = mean(___,outtype) gibt den Mittelwert mit einem angegebenen Datentyp für alle vorherigen Syntaxen zurück. outtype kann "default", "double" oder "native" sein.

Beispiel

M = mean(___,missingflag) gibt an, ob fehlende Werte in A berücksichtigt oder weggelassen werden sollen. Beispielsweise werden mit mean(A,"omitmissing") alle fehlenden Werte beim Berechnen des Mittelwerts ignoriert. Standardmäßig werden mit mean fehlende Werte berücksichtigt.

Beispiel

M = mean(___,Weights=W) gibt ein Wichtungsschema W an und gibt den gewichteten Mittelwert zurück. (seit R2024a)

Beispiel

Beispiele

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Erstellen Sie eine Matrix und berechnen Sie den Mittelwert jeder Spalte.

A = [0 1 1; 2 3 2; 1 3 2; 4 2 2]
A = 4×3

     0     1     1
     2     3     2
     1     3     2
     4     2     2

M = mean(A)
M = 1×3

    1.7500    2.2500    1.7500

Erstellen Sie eine Matrix und berechnen Sie den Mittelwert jeder Zeile.

A = [0 1 1; 2 3 2; 3 0 1; 1 2 3]
A = 4×3

     0     1     1
     2     3     2
     3     0     1
     1     2     3

M = mean(A,2)
M = 4×1

    0.6667
    2.3333
    1.3333
    2.0000

Erstellen Sie ein 4x2x3-Array aus Ganzzahlen zwischen 1 und 10 und berechnen Sie die Mittelwerte entlang der zweiten Dimension.

rng('default')
A = randi(10,[4,2,3]);
M = mean(A,2)
M = 
M(:,:,1) =

    8.0000
    5.5000
    2.5000
    8.0000


M(:,:,2) =

   10.0000
    7.5000
    5.5000
    6.0000


M(:,:,3) =

    6.0000
    5.5000
    8.5000
   10.0000

Erstellen Sie ein dreidimensionales Array und berechnen Sie den Mittelwert jeder Datenseite (Zeilen und Spalten).

A(:,:,1) = [2 4; -2 1];
A(:,:,2) = [9 13; -5 7];
A(:,:,3) = [4 4; 8 -3];
M1 = mean(A,[1 2])
M1 = 
M1(:,:,1) =

    1.2500


M1(:,:,2) =

     6


M1(:,:,3) =

    3.2500

Zum Berechnen des Mittelwerts über alle Dimensionen eines Arrays können Sie entweder jede Dimension im Vektordimensionsargument angeben oder die Option "all" verwenden.

M2 = mean(A,[1 2 3])
M2 = 
3.5000
Mall = mean(A,"all")
Mall = 
3.5000

Erstellen Sie einen Vektor aus Einsen mit einfacher Genauigkeit und berechnen Sie seinen Mittelwert mit einfacher Genauigkeit.

A = single(ones(10,1));
M = mean(A,"native")
M = single

1

Das Ergebnis ist ebenfalls von einfacher Genauigkeit.

class(M)
ans = 
'single'

Erstellen Sie eine Matrix, die NaN-Werte enthält.

A = [1.77 -0.005 NaN -2.95; NaN 0.34 NaN 0.19]
A = 2×4

    1.7700   -0.0050       NaN   -2.9500
       NaN    0.3400       NaN    0.1900

Berechnen Sie die Mittelwerte der Matrix ohne fehlende Werte. Für Matrixspalten, die einen NaN-Wert enthalten, führt mean die Berechnung mit den Elementen aus, die keine NaN-Elemente sind. Für Matrixspalten, die nur NaN-Werte enthalten, ist der Mittelwert NaN.

M = mean(A,"omitnan")
M = 1×4

    1.7700    0.1675       NaN   -1.3800

Seit R2024a

Erstellen Sie eine Matrix und berechnen Sie den gewichteten Mittelwert der Matrix gemäß einem durch W angegebenen Wichtungsschema. Die Funktion mean wendet das Wichtungsschema auf jede Spalte von A an.

A = [1 1; 7 9; 1 9; 1 9; 6 2];
W = [1 2 1 2 3]';
M = mean(A,Weights=W)
M = 1×2

    4.0000    5.7778

Eingabeargumente

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Eingabedaten, angegeben als Vektor, Matrix, mehrdimensionales Array, Tabelle oder Timetable.

  • Wenn A ein Skalar ist, gibt mean(A) A zurück.

  • Wenn A eine leere 0x0-Matrix ist, gibt mean(A) NaN zurück.

Datentypen: single | double | int8 | int16 | int32 | int64 | uint8 | uint16 | uint32 | uint64 | logical | datetime | duration | table | timetable

Dimension, entlang der die Operation erfolgt, angegeben als positiver ganzzahliger Skalar. Wenn Sie die Dimension nicht angeben, wird standardmäßig die erste Array-Dimension verwendet, deren Größe nicht 1 ist.

Die Dimension dim gibt die Dimension an, deren Länge auf 1 reduziert wird. size(M,dim) ist 1, während die Größen aller anderen Dimensionen unverändert bleiben.

Angenommen, es liegt eine mxn-Eingabematrix, A, vor:

  • mean(A,1) berechnet den Mittelwert der Elemente in jeder Spalte von A und gibt einen 1xn-Zeilenvektor zurück.

    mean(A,1) column-wise operation

  • mean(A,2) berechnet den Mittelwert der Elemente in jeder Zeile von A und gibt einen mx1-Spaltenvektor zurück.

    mean(A,2) row-wise operation

mean gibt A zurück, wenn dim größer als ndims(A) ist oder wenn size(A,dim) gleich 1 ist.

Vektor aus Dimensionen, angegeben als Vektor positiver Ganzzahlen. Jedes Element stellt eine Dimension der Eingabedaten dar. Die Längen der Ausgabe in den angegebenen Ausführungsdimensionen sind gleich 1, während die anderen unverändert bleiben.

Angenommen, es liegen Eingabedaten A mit den Dimensionen 2x3x3 vor. Dann gibt mean(A,[1 2]) ein 1x1x3-Array zurück, dessen Elemente Mittelwerte über die einzelnen Seiten von A sind.

Mapping of a 2-by-3-by-3 input data to a 1-by-1-by-3 output array

Ausgabedatentyp, angegeben als einer der Werte in dieser Tabelle. Diese Optionen geben auch den Datentyp an, in dem die Operation ausgeführt wird.

outtypeAusgabedatentyp
"default"double, sofern der Eingabedatentyp nicht single, duration, datetime, table oder timetable ist (in diesem Fall ist die Ausgabe "native").
"double"double, sofern der Dateneingabetyp nicht duration, datetime, table oder timetable ist (in diesem Fall wird "double" nicht unterstützt).
"native"

Gleicher Datentyp wie die Eingabe, sofern nicht Folgendes zutrifft:

  • Eingabedatenyp ist logical (in diesem Fall ist die Ausgabe double)

  • Eingabedatenyp ist char (in diesem Fall wird "native" nicht unterstützt)

  • Eingabedatenyp ist timetable (in diesem Fall ist die Ausgabe table)

Bedingung für fehlende Werte, angegeben als einer der Werte in dieser Tabelle.

WertEingabedatentypBeschreibung
"includemissing"Alle unterstützten Datentypen

Fehlende Werte in A werden beim Berechnen des Mittelwerts berücksichtigt. Wenn eines der Elemente in der Ausführungsdimension fehlt, fehlt auch das entsprechende Element in M.

"includenan"double, single, duration
"includenat"datetime
"omitmissing"Alle unterstützten DatentypenFehlende Werte in A werden ignoriert und der Mittelwert wird über weniger Punkte berechnet. Wenn alle Elemente in der Ausführungsdimension fehlen, fehlt auch das entsprechende Element in M.
"omitnan"double, single, duration
"omitnat"datetime

Seit R2024a

Wichtungsschema, angegeben als Vektor, Matrix oder mehrdimensionales Array. Die Elemente von W müssen nicht negativ sein.

Wenn Sie ein Wichtungsschema angeben, gibt mean den gewichteten Mittelwert zurück. Dies ist hilfreich, wenn Werte in den Eingabedaten unterschiedlich wichtig sind oder die Eingabedaten verzerrt sind.

Ist W ein Vektor, muss dieser dieselbe Länge wie die Ausführungsdimension aufweisen. Andernfalls muss W dieselbe Größe wie die Eingabedaten aufweisen.

Wenn es sich bei den Eingabedaten A um eine Tabelle oder einen Timetable handelt, muss W ein Vektor sein.

Sie können dieses Argument nicht angeben, wenn Sie vecdim oder "all" angeben.

Datentypen: double | single

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Erweiterte Fähigkeiten

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Versionsverlauf

Eingeführt vor R2006a

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Siehe auch

Funktionen