MathWorks Pressezentrum

Automatische Codegenerierung für ARM Cortex-M Prozessoren

Die neue Toolbox bietet LTE-konforme Referenzen für die Simulation und Verifikation

Aachen/München - (29 Okt 2013)

Neue Support Packages von MathWorks für SimulinkDSP System Toolbox und Embedded Coder ermöglichen die Generierung von Code, der für die Prozessoren der ARM® Cortex®-M-Serie optimiert ist. Die im aktuellen Release 2013b enthaltenen MATLAB und Simulink Support Packages bieten einen dreistufigen Integrationssupport:

  • Simulink, DSP System Toolbox und Embedded Coder können Code für die CMSIS DSP‑Bibliothek von ARM generieren, um optimierte Leistung für DSP-Filter für jeden ARM Cortex-M-Prozessor zu erzeugen.
  • Unter Verwendung von PIL-Tests (Processor-in-the-Loop), die auf GCC und dem QEMU-Hostemulator (für ARM Cortex-M3-Prozessoren) basiseren, können Simulink und Embedded Coder optimierten Code erstellen und testen.
  • Simulink und Embedded Coder können Code für Gerätetreiber generieren und ermöglichen Hardware-Ein-/Ausgaben für das STM32F4 Discovery-Board von STMicroelectronics für ARM Cortex‑M4-Prozessoren.

Model-Based Design-Tools von MathWorks unterstützen Entwickler beim Erstellen der nächsten Generation von energieeffizienten und intelligenten ARM-basierten Technologien“, sagt Richard York, Director, Embedded Processor Products, ARM. „Diese neuen Tools und Support Packages sind darauf ausgerichtet, die Entwurfs- und Entwicklungsphasen zu beschleunigen. Dies umfasst die Modellierung und Simulation, die Erzeugung von optimiertem Code unter Verwendung des ARM-CMSIS (Cortex Microcontroller Software Interface Standard) bis hin zur Serienproduktion.“

„Softwareentwickler stehen häufig vor der Herausforderung, einerseits High-Level Tools für ein schnelles Design einzusetzten und dann andererseits Algorithmen manuell in prozessoroptimierten Code umschreiben zu müssen.“, sagt Paul Barnard, Marketing Director für Design Automation bei MathWorks. „Mit der  Verwendung von MATLAB und Simulink für die Generierung von optimiertem Code für ARM können sich diese Teams voll auf die Entwicklung und Verbesserung von Designs konzentrieren, wodurch das Prototyping sowie die Implentierung auf Embedded Systems im Rahmen der Serienproduktion beschleunigt werden.“

Für ARM optimierter Code kann gegenüber ANSI/ISO C-Code bis zu zehnmal schneller ausgeführt werden und unterstützt MATLAB-Code, Simulink-Blöcke und DSP System Toolbox Filter. ARM stellt eine Integration bereit, mit der die Erstellung und Ausführung von ARM-optimiertem Code (der aus Simulink generiert wurde) für das MKD-Paket von ARM automatisiert wird.

Support Packages für Simulink, DSP System Toolbox und Embedded Coder sind ab sofort erhältlich.

Über MathWorks

MathWorks ist der führende Anbieter von Software für mathematische Berechnungen. MATLAB, „the Language of Technical Computing“, ist eine Programmierumgebung für die Algorithmen-Entwicklung, die Analyse und Visualisierung von Daten sowie für numerische Berechnungen. Simulink ist eine grafische Entwicklungsumgebung für die Simulation und das Model-Based Design von dynamischen Mehrdomänen-Systemen und Embedded Systemen. Ingenieure und Wissenschaftler weltweit setzen diese Produktfamilien ein, um die Forschung sowie Innovationen und Entwicklungen in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Elektronik, dem Finanzwesen, der Biotechnologie und weiteren Industriezweigen zu beschleunigen. Produkte von MathWorks sind zudem an den Universitäten und Instituten wichtige Lehr- und Forschungswerkzeuge. MathWorks wurde 1984 gegründet und beschäftigt mehr als 2800 Mitarbeiter in 15 Ländern. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Natick, Massachusetts, in den USA. Lokale Niederlassungen in der D-A-CH Region befinden sich in Aachen, Bern, München und Stuttgart. Weitere Informationen finden Sie unter de.mathworks.com.

MATLAB and Simulink are registered trademarks of The MathWorks, Inc. See mathworks.com/trademarks for a list of additional trademarks. Other product or brand names may be trademarks or registered trademarks of their respective holders.