load
Laden von Variablen aus einer Datei in den Workspace
Syntax
Beschreibung
load( lädt Daten aus filename)filename in den MATLAB®-Workspace. Wenn filename eine MAT-Datei ist, lädt load(filename) Variablen aus der Datei; wenn filename eine ASCII-Datei ist, lädt load(filename) ein Array mit doppelter Präzision, das Daten aus der Datei enthält.
Hinweis
Überlegungen zur Sicherheit: Möglicherweise führt der Befehl load in einer MAT-Datei enthaltenen Code aus, während er Variablen initialisiert. Vermeiden Sie den Aufruf von load für nicht vertrauenswürdige MAT-Dateien.
load( behandelt filename,"-ascii")filename unabhängig von der Dateierweiterung als ASCII-Datei.
load( behandelt filename,"-mat")filename unabhängig von der Dateierweiterung als MAT-Datei.
lädt mithilfe einer der Kombinationen von Eingabeargumenten aus den vorherigen Syntaxen Daten in S = load(___)S. Wenn filename eine MAT-Datei ist, handelt es sich bei S um ein Strukturarray; wenn filename eine ASCII-Datei ist, handelt es sich bei S um ein mxn-Array mit doppelter Präzision, das Daten aus der Datei enthält, wobei m die Anzahl der Zeilen in der Datei und n die Anzahl der Werte in jeder Zeile ist.
load ist die Befehlsform der Syntax. Die Befehlsform benötigt weniger Sonderzeichen. Sie müssen keine Klammern tippen oder die Eingabe in einfache oder doppelte Anführungszeichen setzen. Trennen Sie Eingaben mit Leerstellen statt Kommas. Wenn eine Eingabe Leerstellen umfasst, setzen Sie diese in einfache Anführungszeichen.filename
Beispielsweise sind beim Laden einer Datei namens test.mat die folgenden Ausdrücke äquivalent:
load test.mat % command form
load("test.mat") % function form
Sie können beliebige der in den vorherigen Syntaxen beschriebene Eingaben aufnehmen. Um beispielsweise die Variable X aus einer Datei namens my file.mat zu laden:
load 'my file.mat' X % command form, using single quotes
load("my file.mat","X") % function form, using double quotes
Verwenden Sie die Befehlsform nicht, wenn eine der Eingaben wie beispielsweise filename eine Variable ist.
Beispiele
Eingabeargumente
Einschränkungen
Wenn Sie mit Remote-Daten arbeiten, unterstützt
loadnicht die Behandlung der Eingabedatei als ASCII-Datei.
Tipps
Sie können diese Strategien verwenden, um das Laden von MAT-Dateien von Netzlaufwerken zu beschleunigen:
Kopieren Sie mithilfe der
copyfile-Funktion die Datei vom Netzlaufwerk auf ein lokales Laufwerk und wenden Sie dieload-Funktion dann auf die lokale Kopie an.Greifen Sie mithilfe der
matfile-Funktion auf die Datei zu, ohne sie in den Workspace zu laden.Verringern oder deaktivieren Sie die Aktualisierung des Fensterbereichs „Dateien“. Wechseln Sie dazu auf die Registerkarte Home und wählen Sie im Abschnitt Environment (Umgebung) die Optionen Settings aus. Wählen Sie MATLAB > Current Folder aus. Sie können entweder den Wert Number of seconds between auto-refresh (Anzahl der Sekunden zwischen automatischen Aktualisierungen) auf eine höhere Zahl als den Standardwert von 3 setzen oder das Kontrollkästchen Auto-refresh view from file system (Dateiansicht automatisch aus dem System aktualisieren) deaktivieren, um die Funktion zu deaktivieren.
Algorithmen
Wenn Sie beim Laden aus einer ASCII-Datei keine Ausgabe angeben, erstellt die load-Funktion eine Variable, die nach der geladenen Datei benannt ist (abzüglich einer eventuellen Dateierweiterung). Zum Beispiel liest der Befehl load mydata.dat Daten in eine Variable namens mydata. Ein Beispiel hierfür finden Sie unter Laden einer ASCII-Datei.
Zum Erstellen des Variablennamens stellt load allen führenden Unterstrichen oder Ziffern in filename ein X voran und ersetzt alle anderen nichtalphabetischen Zeichen durch Unterstriche. Zum Beispiel erstellt der Befehl load 10-May-data.dat eine Variable namens X10_May_data.