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legend

Hinzufügen einer Legende zu Achsen

Beschreibung

legend erstellt für jede geplottete Datenreihe eine Legende mit beschreibenden Beschriftungen. Für die Beschriftungen der Legende wird der Text aus den DisplayName-Eigenschaften der Datenreihe verwendet. Wenn die Eigenschaft DisplayName leer ist, wird in der Legende eine Beschriftung der Form 'dataN' verwendet. Die Legende wird automatisch aktualisiert, wenn Sie Datenserien hinzufügen oder sie von den Achsen löschen. Dieser Befehl erstellt im aktuellen Achsenbereich, zurückgegeben vom Befehl gca, eine Legende. Wenn die aktuellen Achsen leer sind, ist auch die Legende leer. Wenn keine Achsen vorhanden sind, erstellt legend kartesische Achsen.

Beispiel

legend(label1,...,labelN) legt die Legendenbeschriftungen fest. Geben Sie die Beschriftungen als Liste von Zeichenvektoren oder Zeichenfolgen an, z. B. legend('Jan','Feb','Mar').

Beispiel

legend(labels) legt die Beschriftungen mithilfe eines Zellenarrays von Zeichenvektoren, eines String Arrays oder einer Zeichenmatrix fest, wie z. B. legend({'Jan','Feb','Mar'}).

legend(subset,___) nimmt nur für die in subset aufgeführten Datenreihen Elemente in die Legende auf. Geben Sie subset als einen Vektor von Grafikobjekten an. Sie können subset vor dem Festlegen der Beschriftungen oder ohne weitere Eingabeargumente angeben.

Beispiel

legend(target,___) verwendet nicht den aktuellen Achsenbereich, sondern den Achsenbereich oder die eigenständige Visualisierung, die von target angegeben werden. Geben Sie das Ziel als erstes Eingabeargument an.

Beispiel

legend(___,'Location',lcn) legt die Position der Legende fest. Zum Beispiel wird die Legende mit 'Location','northeast' in der oberen rechten Ecke des Achsenbereichs positioniert. Geben Sie die Position nach anderen Eingabeargumenten an.

Beispiel

legend(___,'Orientation',ornt) zeigt die Legendenelemente nebeneinander an, wobei gilt: ornt ist 'horizontal'. Der Standardwert für ornt ist 'vertical'. Mit diesem Wert werden die Elemente vertikal angeordnet.

Beispiel

legend(___,Name,Value) legt Legendeneigenschaften mithilfe eines oder mehrerer Name-Wert-Paar-Argumente fest.

Beispiel

legend(bkgd) entfernt den Hintergrund und den Umriss der Legende, wobei bkgd gleich 'boxoff' ist. Der Standardwert für bkgd ist 'boxon'. Mit diesem Wert werden Hintergrund und Umriss der Legende angezeigt.

Beispiel

lgd = legend(___) gibt das Legend-Objekt zurück. Verwenden Sie lgd, um die Eigenschaften der Legende nach ihrer Erstellung abzufragen und sie einstellen. Eine Liste mit Eigenschaften finden Sie unter Legend Properties.

legend(vsbl) steuert die Sichtbarkeit der Legende, wobei gilt: vsbl ist 'hide', 'show' oder 'toggle'.

legend('off') löscht die Legende.

Beispiele

alle reduzieren

Plotten Sie zwei Linien und fügen Sie eine Legende zum aktuellen Achsenbereich hinzu. Legen Sie die Beschriftungen der Legende als Eingabeargumente der legend-Funktion fest.

x = linspace(0,pi);
y1 = cos(x);
plot(x,y1)

hold on 
y2 = cos(2*x);
plot(x,y2)

legend('cos(x)','cos(2x)')

Figure contains an axes object. The axes object contains 2 objects of type line. These objects represent cos(x), cos(2x).

Wenn Sie dem Achsenbereich Datenserien hinzufügen oder sie daraus löschen, wird die Legende entsprechend aktualisiert. Steuern Sie die Beschriftung für die neue Datenreihe, indem Sie bei der Erstellung die Eigenschaft DisplayName als Name-Wert-Paar festlegen. Wenn Sie keine Beschriftung festlegen, verwendet die Legende eine Beschriftung der Form 'dataN'.

Hinweis: Wenn Sie nicht möchten, dass die Legende automatisch aktualisiert wird, wenn Datenreihen zu den Achsen hinzugefügt oder von ihnen entfernt werden, dann setzen Sie die AutoUpdate-Eigenschaft der Legende auf 'off'.

y3 = cos(3*x);
plot(x,y3,'DisplayName','cos(3x)')
hold off

Figure contains an axes object. The axes object contains 3 objects of type line. These objects represent cos(x), cos(2x), cos(3x).

Löschen Sie die Legende.

legend('off')

Figure contains an axes object. The axes object contains 3 objects of type line. These objects represent cos(x), cos(2x), cos(3x).

Mithilfe der Funktionen tiledlayout und nexttile können Sie Diagramme gekachelt anzeigen. Rufen Sie die Funktion tiledlayout auf, um ein kachelartiges 2x1-Diagrammlayout zu erstellen. Rufen Sie die nexttile-Funktion auf, um die Achsenobjekte ax1 und ax2 zu erstellen. Plotten Sie auf jeder Achse zufällige Daten. Fügen Sie dem oberen Diagramm eine Legende hinzu, indem Sie ax1 als erstes Eingabeargument für legend festlegen.

tiledlayout(2,1)
y1 = rand(3);
ax1 = nexttile; 
plot(y1)

y2 = rand(5);
ax2 = nexttile; 
plot(y2)

legend(ax1,{'Line 1','Line 2','Line 3'})

Figure contains 2 axes objects. Axes object 1 contains 3 objects of type line. These objects represent Line 1, Line 2, Line 3. Axes object 2 contains 5 objects of type line.

Plotten Sie zwei Linien. Legen Sie die Legendenbeschriftungen als Argumente der Plotbefehle fest, indem Sie die Eigenschaft DisplayName auf den gewünschten Text setzen. Fügen Sie dann eine Legende hinzu.

x = linspace(0,pi);
y1 = cos(x);
plot(x,y1,'DisplayName','cos(x)')

hold on 
y2 = cos(2*x);
plot(x,y2,'DisplayName','cos(2x)')
hold off

legend

Figure contains an axes object. The axes object contains 2 objects of type line. These objects represent cos(x), cos(2x).

Um eine Linie aus der Legende auszuschließen, geben Sie ihre Beschriftung als leeren Zeichenvektor oder als leere Zeichenfolge an. Plotten Sie beispielsweise zwei Sinuswellen und fügen Sie eine gestrichelte Nulllinie hinzu, indem Sie die Funktion yline aufrufen. Erstellen Sie dann eine Legende, und schließen Sie die Nulllinie aus, indem Sie ihre Beschriftung als '' angeben.

x = 0:0.2:10;
plot(x,sin(x),x,sin(x+1));
hold on
yline(0,'--')
legend('sin(x)','sin(x+1)','')

Figure contains an axes object. The axes object contains 3 objects of type line, constantline. These objects represent sin(x), sin(x+1).

Plotten Sie vier Linien. Erstellen Sie im nordwestlichen Achsenbereich eine Legende. Legen Sie die Anzahl der Legendenspalten mithilfe der Eigenschaft NumColumns fest.

x = linspace(0,pi);
y1 = cos(x);
plot(x,y1)

hold on
y2 = cos(2*x);
plot(x,y2)

y3 = cos(3*x);
plot(x,y3)

y4 = cos(4*x);
plot(x,y4)
hold off

legend({'cos(x)','cos(2x)','cos(3x)','cos(4x)'},...
    'Location','northwest','NumColumns',2)

Figure contains an axes object. The axes object contains 4 objects of type line. These objects represent cos(x), cos(2x), cos(3x), cos(4x).

Standardmäßig ordnet die Legende die Elemente spaltenweise (von oben nach unten) an. Um die Elemente stattdessen zeilenweise (von links nach rechts) anzuordnen, setzen Sie die Eigenschaft Orientation auf 'horizontal'.

Seit R2023b

Sie können die Reihenfolge der Legendenelemente umkehren, indem Sie die Eigenschaft Direction der Legende einstellen. Plotten Sie beispielsweise vier Linien und fügen Sie eine Legende hinzu.

plot([4 5 6 7; 0 1 2 3])
lgd = legend("First","Second","Third","Fourth");

Figure contains an axes object. The axes object contains 4 objects of type line. These objects represent First, Second, Third, Fourth.

Kehren Sie die Reihenfolge der Legendenelemente um.

lgd.Direction = "reverse";

Figure contains an axes object. The axes object contains 4 objects of type line. These objects represent First, Second, Third, Fourth.

Wenn Sie eine Legende für zwei oder mehrere Diagramme gemeinsam nutzen möchten, können Sie die Legende in einer separaten Kachel des Layouts anzeigen. Sie können die Legende innerhalb des Kachelrasters oder in einer äußeren Kachel platzieren.

Erstellen Sie drei Diagramme in einem gekachelten Diagramm-Layout.

t = tiledlayout('flow','TileSpacing','compact');
nexttile
plot(rand(5))
nexttile
plot(rand(5))
nexttile
plot(rand(5))

Figure contains 3 axes objects. Axes object 1 contains 5 objects of type line. Axes object 2 contains 5 objects of type line. Axes object 3 contains 5 objects of type line.

Fügen Sie eine gemeinsame Legende hinzu und verschieben Sie sie auf die vierte Kachel.

lgd = legend;
lgd.Layout.Tile = 4;

Figure contains 3 axes objects. Axes object 1 contains 5 objects of type line. Axes object 2 contains 5 objects of type line. Axes object 3 contains 5 objects of type line.

Fügen Sie als Nächstes ein viertes Diagramm hinzu und verschieben Sie die Legende auf die östliche Kachel.

nexttile
plot(rand(5))
lgd.Layout.Tile = 'east';

Figure contains 4 axes objects. Axes object 1 contains 5 objects of type line. Axes object 2 contains 5 objects of type line. Axes object 3 contains 5 objects of type line. Axes object 4 contains 5 objects of type line.

Wenn Sie nicht alle geplotteten Grafikobjekte in die Legende aufnehmen möchten, können Sie die Grafikobjekte angeben, die Sie aufnehmen möchten.

Plotten Sie drei Linien und geben Sie die erstellten Line-Objekte zurück. Erstellen Sie eine Legende, die nur zwei dieser Linien enthält. Geben Sie das erste Eingabeargument als einen Vektor der Line-Objekte an, die aufgenommen werden sollen.

x = linspace(0,pi);
y1 = cos(x);
p1 = plot(x,y1);

hold on
y2 = cos(2*x);
p2 = plot(x,y2);

y3 = cos(3*x);
p3 = plot(x,y3);
hold off

legend([p1 p3],{'First','Third'})

Figure contains an axes object. The axes object contains 3 objects of type line. These objects represent First, Third.

Erstellen Sie ein Diagramm und fügen Sie mit LaTeX-Markup eine Legende hinzu, indem Sie die Funktion legend aufrufen und die Eigenschaft Interpreter auf 'latex' setzen. Umgeben Sie das Markup mit Dollarsymbolen ($).

x = 0:0.1:10;
y = sin(x);
dy = cos(x);
plot(x,y,x,dy);
legend('$sin(x)$','$\frac{d}{dx}sin(x)$','Interpreter','latex');

Figure contains an axes object. The axes object contains 2 objects of type line. These objects represent $sin(x)$, $\frac{d}{dx}sin(x)$.

Plotten Sie zwei Linien und erstellen Sie eine Legende. Fügen Sie der Legende dann einen Titel hinzu.

x = linspace(0,pi);
y1 = cos(x);
plot(x,y1)

hold on
y2 = cos(2*x);
plot(x,y2)
hold off

lgd = legend('cos(x)','cos(2x)');
title(lgd,'My Legend Title')

Figure contains an axes object. The axes object contains 2 objects of type line. These objects represent cos(x), cos(2x).

Plotten Sie zwei Linien und erstellen Sie in der unteren linken Ecke des Achsenbereichs eine Legende. Entfernen Sie dann den Hintergrund und den Umriss der Legende.

x = linspace(0,pi);
y1 = cos(x);
plot(x,y1)

hold on
y2 = cos(2*x);
plot(x,y2)
hold off

legend({'cos(x)','cos(2x)'},'Location','southwest')
legend('boxoff')

Figure contains an axes object. The axes object contains 2 objects of type line. These objects represent cos(x), cos(2x).

Sie können verschiedene Aspekte einer Legende ändern, indem Sie Eigenschaften festlegen. Sie können Eigenschaften festlegen, indem Sie beim Aufrufen von legend Name-Wert-Argumente angeben, oder Sie können die Eigenschaften des Legend-Objekts nach dem Aufruf von legend festlegen.

Plotten Sie vier Linien aus Zufallsdaten. Erstellen Sie eine Legende und weisen Sie das Legend-Objekt der Variablen lgd zu. Setzen Sie die Eigenschaften FontSize und TextColor mithilfe von Name-Wert-Argumenten.

rdm = rand(4);
plot(rdm)

lgd = legend({'Line 1','Line 2','Line 3','Line 4'},...
    'FontSize',12,'TextColor','blue');

Figure contains an axes object. The axes object contains 4 objects of type line. These objects represent Line 1, Line 2, Line 3, Line 4.

Ändern Sie die Legende nach ihrer Erstellung mithilfe von lgd. Legen Sie die Eigenschaft NumColumns mithilfe der Notation „Objekt-Punkt-Eigenschaftsname“ fest.

lgd.NumColumns = 2;

Figure contains an axes object. The axes object contains 4 objects of type line. These objects represent Line 1, Line 2, Line 3, Line 4.

Seit R2024b

Sie können die Breite der Legendensymbole mithilfe der Eigenschaft IconColumnWidth festlegen. Plotten Sie zum Beispiel eine Linie und zwei Sätze gestreuter Daten.

% Create the data
x = 1:50;
sample1 = x + randn(1,50);
sample2 = (x-5) + randn(1,50); 
y = x - 10;

% Plot the data
plot(x,y)
hold on
scatter(x,sample1,"filled")
scatter(x,sample2,"filled")
hold off

Figure contains an axes object. The axes object contains 3 objects of type line, scatter.

Fügen Sie am oberen Rand des Diagramms eine horizontale Legende hinzu. Das Liniensymbol ist breiter als die beiden Markierungssymbole, so dass die Legende etwas mehr Weiß um die Markierungssymbole herum enthält.

lgd = legend("Expected","Sample 1","Sample 2");
lgd.Location = "north";
lgd.Orientation = "horizontal";

Figure contains an axes object. The axes object contains 3 objects of type line, scatter. These objects represent Expected, Sample 1, Sample 2.

Verringern Sie die Breite der Symbolspalte, indem Sie die Eigenschaft IconColumnWidth auf 10 setzen. Dadurch wird das Liniensymbol verkürzt und der Platz um die Markierungen verringert.

lgd.IconColumnWidth = 10;

Figure contains an axes object. The axes object contains 3 objects of type line, scatter. These objects represent Expected, Sample 1, Sample 2.

Eingabeargumente

alle reduzieren

Beschriftungen, angegeben als eine durch Kommas getrennte Liste von Zeichenvektoren oder Zeichenfolgen.

Um ein Element aus der Legende auszuschließen, geben Sie die entsprechende Beschriftung als leeren Zeichenvektor oder leere Zeichenfolge an.

Um Sonderzeichen oder griechische Buchstaben in die Beschriftungen aufzunehmen, verwenden Sie TeX- oder LaTeX-Markup. Eine Tabelle der Optionen finden Sie in der Interpreter-Eigenschaft.

Um Beschriftungen anzugeben, die Schlüsselwörter sind, z. B. 'Location' oder 'off', verwenden Sie ein Zellenarray von Zeichenvektoren, ein String Array oder ein Zeichenarray.

Beispiel: legend('Sin Function','Cos Function')

Beispiel: legend("Sin Function","Cos Function")

Beispiel: legend("Sample A","","Sample C")

Beispiel: legend('\gamma','\sigma')

Beschriftungen, angegeben als Zellenarray von Zeichenvektoren, String Array oder Kategorie-Array.

Um ein Element aus der Legende auszuschließen, geben Sie die entsprechende Beschriftung als leeren Zeichenvektor im Zellenarray oder als leere Zeichenfolge im String Array an.

Um Sonderzeichen oder griechische Buchstaben in die Beschriftungen aufzunehmen, verwenden Sie TeX- oder LaTeX-Markup. Eine Tabelle der Optionen finden Sie in der Interpreter-Eigenschaft.

Beispiel: legend({'Sin Function','Cos Function'})

Beispiel: legend(["Sin Function","Cos Function"])

Beispiel: legend({'Sample A','','Sample C'})

Beispiel: legend({'\gamma','\sigma'})

Beispiel: legend(categorical({'Alabama','New York'}))

Datenreihen, die in die Legende aufgenommen werden sollen, angegeben als Vektor von Grafikobjekten.

Ziel für die Legende, angegeben als Axes-Objekt, PolarAxes-Objekt, GeographicAxes-Objekt oder als eigenständige Visualisierung mit einer LegendVisible-Eigenschaft, wie z. B. ein GeographicBubbleChart-Objekt. Wenn Sie das Ziel nicht angeben, verwendet die Funktion legend das vom Befehl gca zurückgegebene Objekt als Ziel.

Eigenständige Visualisierungen unterstützen weder die Änderung des Erscheinungsbildes der Legende, z. B. ihrer Position, noch die Rückgabe des Legend-Objekts als Ausgabeargument.

Position der Legende in Bezug auf den Achsenbereich, angegeben als einer der in dieser Tabelle aufgeführten Positionswerte.

WertBeschreibung
'north'Innerhalb der Achsen, oben
'south'Innerhalb der Achsen, unten
'east'Innerhalb der Achsen, rechts
'west'Innerhalb der Achsen, links
'northeast'Innerhalb der Achsen, oben rechts (Standardeinstellung für 2D-Achsen)
'northwest'Innerhalb der Achsen, oben links
'southeast'Innerhalb der Achsen, unten rechts
'southwest'Innerhalb der Achsen, unten links
'northoutside'Oberhalb der Achsen
'southoutside'Unterhalb der Achsen
'eastoutside'Rechs von den Achsen
'westoutside'Links von den Achsen
'northeastoutside'Außerhalb der Achsen, oben rechts (Standardeinstellung für 3D-Achsen)
'northwestoutside'Außerhalb der Achsen, oben links
'southeastoutside'Außerhalb der Achsen, unten rechts
'southwestoutside'Außerhalb der Achsen, unten links
'best'Innerhalb des Achsenbereichs, wo der geringste Konflikt mit den Diagrammdaten zum Zeitpunkt der Erstellung der Legende besteht. Wenn sich die Diagrammdaten ändern, müssen Sie möglicherweise die Position erneut auf 'best' setzen.
'bestoutside'Außerhalb der rechten oberen Ecke der Achsen (wenn die Legende vertikal ausgerichtet ist) oder unterhalb der Achsen (wenn die Legende horizontal ausgerichtet ist)
'layout'Eine Kachel in einem gekachelten Diagramm-Layout. Um die Legende auf eine andere Kachel zu verschieben, legen Sie die Layout-Eigenschaft der Legende fest.
'none'Bestimmt durch die Eigenschaft Position. Verwenden Sie die Eigenschaft Position, um die Legende an einer benutzerdefinierten Position anzuzeigen.

Beispiel: legend('Location','northeastoutside')

Ausrichtung, angegeben als einer dieser Werte:

  • 'vertical' — Die Legendenelemente werden vertikal angeordnet.

  • 'horizontal' — Die Legendenelemente werden nebeneinander angezeigt.

Beispiel: legend('Orientation','horizontal')

Anzeige des Legendenfelds, angegeben als einer dieser Werte:

  • 'boxon' — Hintergrund und Umriss der Legende werden angezeigt.

  • 'boxoff' — Hintergrund und Umriss der Legende werden nicht angezeigt.

Beispiel: legend('boxoff')

Sichtbarkeit der Legende, angegeben als einer dieser Werte:

  • 'hide' — Die Legende wird ausgeblendet.

  • 'show' — Die Legende wird angezeigt bzw. eine Legende wird erstellt, falls keine vorhanden ist.

  • 'toggle' — Zwischen Ein- und Ausblenden der Legende wird gewechselt.

Beispiel: legend('hide')

Name-Wert-Argumente

alle reduzieren

Geben Sie optionale Argumentpaare als Name1=Value1,...,NameN=ValueN an, wobei Name der Name des Arguments und Value der entsprechende Wert ist. Name-Wert-Argumente müssen nach anderen Argumenten angezeigt werden. Die Reihenfolge der Paare spielt jedoch keine Rolle.

In Releases vor R2021a verwenden Sie Kommas, um die einzelnen Namen und Werte zu trennen, und schließen Sie Name in Anführungszeichen ein.

Beispiel: legend({'A','B'},'TextColor','blue','FontSize',12) erstellt eine Legende in blauer 12-Punkt-Schrift.

Hinweis

Die hier aufgeführten Eigenschaften sind lediglich eine Teilmenge. Eine vollständige Liste finden Sie unter Legend Properties.

Textfarbe, angegeben als RGB-Tripel, hexadezimaler Farbcode, Farbname oder Kurzname. Die Standardfarbe Schwarz hat den Wert [0 0 0].

Für eine benutzerdefinierte Farbe geben Sie ein RGB-Tripel oder einen hexadezimalen Farbcode an.

  • Ein RGB-Tripel ist ein aus drei Elementen bestehender Zeilenvektor, dessen Elemente die Intensitäten der Rot-, Grün- und Blaukomponenten der Farbe angeben. Die Intensitäten müssen im Bereich [0,1] liegen, z. B. [0.4 0.6 0.7].

  • Ein hexadezimaler Farbcode ist ein Zeichenfolgenskalar oder Zeichenvektor, der mit einem Rautezeichen (#) beginnt, auf das drei oder sechs hexadezimale Ziffern folgen, die von 0 bis F reichen können. Bei den Werten wird nicht zwischen Groß- und Kleinbuchstaben unterschieden. Daher sind die Farbcodes "#FF8800", "#ff8800", "#F80" und "#f80" äquivalent.

Alternativ können Sie einige gängige Farben einfach mit ihrem Namen angeben. In dieser Tabelle sind die Namen der Farboptionen, die äquivalenten RGB-Tripel und die hexadezimalen Farbcodes angegeben.

Name der FarbeKurznameRGB-TripelHexadezimaler FarbcodeDarstellung
"red""r"[1 0 0]"#FF0000"

Sample of the color red

"green""g"[0 1 0]"#00FF00"

Sample of the color green

"blue""b"[0 0 1]"#0000FF"

Sample of the color blue

"cyan" "c"[0 1 1]"#00FFFF"

Sample of the color cyan

"magenta""m"[1 0 1]"#FF00FF"

Sample of the color magenta

"yellow""y"[1 1 0]"#FFFF00"

Sample of the color yellow

"black""k"[0 0 0]"#000000"

Sample of the color black

"white""w"[1 1 1]"#FFFFFF"

Sample of the color white

"none"Nicht zutreffendNicht zutreffendNicht zutreffendKeine Farbe

In dieser Tabelle finden Sie die Standardfarbpaletten für Diagramme im hellen und dunklen Design.

PalettePalettenfarben

"gem" – Standardmäßig helles Design

Vor R2025a: Die meisten Diagramme verwenden standardmäßig diese Farben.

Sample of the "gem" color palette

"glow" – Standardmäßig dunkles Design

Sample of the "glow" color palette

Die RGB-Tripel und hexadezimalen Farbcodes für diese Paletten erhalten Sie mit den Funktionen orderedcolors und rgb2hex. Besorgen Sie sich zum Beispiel die RGB-Tripel für die "gem"-Palette und wandeln Sie sie in hexadezimale Farbcodes um.

RGB = orderedcolors("gem");
H = rgb2hex(RGB);

Vor R2023b: Besorgen Sie sich die RGB-Tripel mit RGB = get(groot,"FactoryAxesColorOrder").

Vor R2024a: Besorgen Sie sich die hexadezimalen Farbcodes mit H = compose("#%02X%02X%02X",round(RGB*255)).

Beispiel: [0 0 1]

Beispiel: 'blue'

Beispiel: '#0000FF'

Schriftgröße, angegeben als Skalarwert größer als null in Punkt-Einheiten. Die Standardschriftgröße hängt vom jeweiligen Betriebssystem und dem Gebietsschema ab.

Wenn Sie die Schriftgröße der Achsen ändern, stellt MATLAB® die Schriftgröße des Farbbalkens automatisch auf 90 % der Achsen-Schriftgröße ein. Wenn Sie die Schriftgröße des Farbbalkens manuell einstellen, wirkt sich eine Änderung der Achsen-Schriftgröße nicht auf die Schrift des Farbbalkens aus.

Anzahl der Spalten, angegeben als positive Ganzzahl. Wenn nicht genügend Legendenelemente vorhanden sind, um die angegebene Anzahl von Spalten zu füllen, können weniger Spalten angezeigt werden.

Anhand der Eigenschaft Orientation können Sie steuern, ob die Legendenelemente spaltenweise oder zeilenweise angeordnet werden.

Beispiel: lgd.NumColumns = 3

Ausgabeargumente

alle reduzieren

Legend-Objekt. Verwenden Sie lgd, um die Eigenschaften der Legende nach der Erstellung anzuzeigen oder zu modifizieren.

plot(rand(3))
lgd = legend('line1','line2','line3');
lgd.FontSize = 12;
lgd.FontWeight = 'bold';

Tipps

  • Um mehr als 50 Objekte in der Legende zu beschriften, geben Sie für jedes Objekt eine Beschriftung an. Andernfalls stellt legend nur die ersten 50 Objekte im Diagramm dar.

Algorithmen

  • Durch ein erneutes Aufrufen der Funktion legend werden die Eigenschaften der Legende, z. B.. die Position oder die Ausrichtung, nicht zurückgesetzt. Falls eine Legende vorhanden ist, aktualisiert die Funktion legend die vorhandene Legende. Ein Axes-Objekt kann nur eine Legende haben.

  • Die Legende spiegelt die Sichtbarkeit von Grafikobjekten im Achsenbereich wider. Grafikobjekte, bei denen eine Visible-Eigenschaft auf 'off' gesetzt ist, erscheinen in der Legende als ausgegraute Objekte.

Versionsverlauf

Eingeführt vor R2006a

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